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Leichenschauhaus

Hannoversche Straße 6 Am 15. Januar 1919 wurden Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg als Mitbegründer des sozialistischen Spartakusbundes in Berlin ermordet. Käthe Kollwitz wurde von Liebknechts Familie gebeten, ihn im Leichenschauhaus in der Hannoverschen Straße 6 zu zeichnen. Am Sonnabend, den 25. Januar 1919, ging Kollwitz früh morgens vermutlich zu Fuß von zuhause dorthin, noch […]

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Theater, Theater

Neues Theater am Schiffbauerdamm Das direkt an der Spree gelegene Theater wurde am 19. November 1892 als Neues Theater am Schiffbauerdamm eröffnet. Es war privat geführt und unterlag damit weniger streng der kaiserlichen Zensur. Auf dem Spielplan standen überwiegend zeittypische Volks- und Unterhaltungsstücke, aber auch Stücke der Naturalisten und die Uraufführung von Gerhart Hauptmanns Sozialdrama […]

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Café Josty

Künstlercafé in der Bellevuestraße Das Café Josty war ein bekanntes Künstlercafé, es befand sich von 1880 bis 1930 in der Bellevuestraße 21 mit Blick auf den Potsdamer Platz. Dieser war bereits um die Jahrhundertwende mit dem Potsdamer Fernbahnhof, der 1902 eröffneten U-Bahn sowie zahlreichen Bus- und Straßenbahnverbindungen der belebteste Verkehrsknoten der Stadt. Es war ein […]

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Künstlerinnenschule

Unterricht für Frauen in der Potsdamer Straße Der erste Arbeitsort von Käthe Kollwitz in Berlin war 1897 das Unterrichtsatelier des Vereins der Berliner Künstlerinnen und Kunstfreundinnen zu Berlin am Askanischen Platz. Knapp 10 Jahre zuvor hatte sie noch selbst einen Kurs des Vereins besucht. 1893 kaufte der Verein ein eigenes Gebäude für die 1868 gegründeten […]

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Siegmunds Hof

Atelierhaus im Hansaviertel Als ihre Söhne Hans und Peter Teenager waren, sah sich Käthe Kollwitz nach einem Atelier außerhalb der Wohnung um, vor allem, weil sie sich der Bildhauerei zuwenden wollte und mehr Platz zum Arbeiten brauchte. Im Oktober 1912 fand sie einen Raum im Atelierhaus Siegmunds Hof in der Straße Siegmunds Hof 11 direkt […]

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Sickingenstraße

„Moabiter Unruhen“ Käthe Kollwitz nahm gemeinsam mit ihrem Mann auch selbst an Demonstrationen teil und fuhr durch die Stadt, um als Augenzeugin Arbeiterproteste zu begleiten. Im September 1910 kam es zu den sozialgeschichtlich bedeutenden Krawallen in der Sickingenstraße in Moabit, einem der homogensten Arbeiterviertel der Stadt. Sie werden heute „Moabiter Unruhen“ genannt. Arbeiter der Kohlehandlung […]